Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene Auszeichnung: TOP Rehaklinik 2017 Neurologie

Die stille Epidemie

17.01.2014

Verbesserte Teilhabe für Schädel-Hirn-Patienten gefordert

Rehabilitation endet nicht an der Kliniktür. Die Fortsetzung der Rehabilitation durch ambulante Therapieangebote ist ebenso wichtig wie adäquate Beratungs- und Betreuungsangebote. Darauf wies Prof. Claus-W. Wallesch, Ärztlicher Direktor der BDH-Klinik Elzach und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurorehabilitation, in einem Interview mit der Badischen Zeitung hin. Nach der Entlassung aus der Rehabilitation stellen viele Betroffene fest, dass sie in ihrer gesellschaftlichen, beruflichen und schulischen Teilhabe und Integration beeinträchtigt sind und werden. Hier hält der BDH Bundesverband Rehabilitation, Träger der BDH-Klinik Elzach ein adäquates Angebot vor und berät auch individuell. Wallesch erklärte, dass die angemessene Rehabilitation, Integration und Inklusion von Patienten nach Schädel-Hirn-Verletzung eine erhebliche gesellschaftliche Bedeutung habe und verwies auf die kürzlich unter Beteiligung des BDH veröffentlichte Resolution der Arbeitsgemeinschaft Teilhabe Rehabilitation, Nachsorge und Integration nach Schädelhirnverletzung mit dem Titel "Hirnverletzung - Die stille Epidemie"

Prof. Dr. med. Claus-W. Wallesch
Prof. Dr. med. Claus-W. Wallesch
 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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