Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene Auszeichnung: TOP Rehaklinik 2017 Neurologie

Beruf: Atmungstherapeut

11.04.2016

Neues Berufsbild in der Intensivpflege

Im März 2016 schloss Daniel Urbe, Altenpfleger auf Station Feldberg an der BDH-Klinik Elzach, erfolgreich seine Weiterbildung zum zertifizierten Atmungstherapeuten ab, die er nach dem Anforderungsprofil des bpa (Berufsverband privater Anbieter) für in der Intensivpflege tätige Pflegedienste absolviert hat. Die Weiterbildung erfüllt die geforderten Kenntnisse der Empfehlungen der S2-Leitlinie und des Core Curriculum in respiratory nursing der Respiratory Nursing Society.
Jürgen Muser, Pflegedienstleiter an der BDH-Klinik Elzach und seine Stellvertreterin Elisabeth Müller, gratulierten Urbe zu seinem Abschluß, mit dem die hohe Qualität der Intensivmedizin an der BDH-Klinik Elzach weiter verbessert wird. Das anspruchsvolle Curriculum, das die derzeit nur etwa 300 deutschen Atmungstherapeuten durchlaufen, umfasst Module aus den Bereichen Respiratory Care, Therapeutische Handlungskompetenz, Humanbiologie, Pflegepraxis u.a.

Daniel Urbe ist nach Steven Deumer bereits der zweite Atmungstherapeut an der BDH-Klinik Elzach, die damit ihren Anspruch auf Qualitätsführerschaft in der neurologischen Intensivpflegetherapie unterstreicht. Atmungstherapeuten sind auf die fachärztlich supervidierte Betreuung und Behandlung von pneumologischen Erkrankungen spezialisiert. Die voranschreitende Professionalisierung auch in den therapeutischen und pflegerischen Disziplinen und die Enstehung neuer Berufsbilder wie das des Atmungstherapeuten ist erster Linie den enormen Fortschritten im Bereich der Intensivmedizin geschuldet.

Daniel Urbes Kollege Steven Deumer
Daniel Urbes Kollege Steven Deumer
v.l.n.r.: PDL Jürgen Muser, Daniel Urbe, stv. PDL Elisabeth Müllerzoom
v.l.n.r.: PDL Jürgen Muser, Daniel Urbe, stv. PDL Elisabeth Müller
 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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