Direkt zum Inhalt Direkt zur ersten Navigationebene Direkt zur zweiten Navigationebene Auszeichnung: TOP Rehaklinik 2017 Neurologie

Prof. Wallesch in Reha-Vorstand

15.05.2013

Mit seinem Promotionsstipendium hat der BDH wichtige Anstöße in der Reha-Forschung gegeben

Ohne Forschung keine Weiterentwicklung der Rehabilitation. Nachdem die Rehaforschung lange Zeit ein Stiefkind der universitären Forschung war, richteten das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Rentenversicherung 1996 einen gemeinsamen Förderschwerpunkt
„Rehabilitationswissenschaften“ ein. Acht regionale rehabilitationswissenschaftliche Forschungsverbünde wurden mit insgesamt 40 Mio. Euro gefördert, wobei jeder Forschungsverbund für ein spezifisches Verbundrahmenthema verantwortlich zeichnete. In der Summe entstand so eine beeindruckende praxisorientierte Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen medizinischen Rehabilitation in Deutschland. Rehabilitation ist wirksam und rechnet sich, so lassen sich die Ergebnisse der vielen Einzelstudien, die unter dem Dach der Forschungsverbünde entstanden, zusammenfassen. Die größte konzertierte Aktion zur wissenschaftlichen Durchdringung der Rehabilitation in der deutschen Gesichte hat nicht nur dazu beigetragen, rehabilitationswissenschaftliche Forschung an vielen Universitäten nachhaltig zu etablieren, sondern sie hat auch die rehabilitative Praxis in Deutschland massiv beeinflusst und verbessert.

Deshalb setzen die Verbünde ihre Arbeit über das Ende der Förderperiode hinaus mit eingeworbenen Drittmitteln fort. Nach wie vor kooperieren in den Forschungsverbünden universitäre Institute und sonstige Forschungseinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen und die Träger der Rentenversicherung.
Zum Rehabilitationswissenschaftlichen Forschungsverbund Freiburg/ Bad Säckingen hält die BDH-Klinik Elzach seit Jahren enge wissenschaftliche Verbindungen. Vor allem das BDH-Promotionsstipendium, das einen Beitrag zur Erforschung der wissenschaftlichen therapeutischen Pflege leistet, fügte sich gut in die Freiburger Rehabilitationswissenschaftliche Forschungslandschaft ein. Im Ergebnis der langjährigen guten Kooperation ist der Ärztliche Direktor der BDH-Klinik, Prof. Dr. med. Claus. W. Wallesch jetzt in den Vorstand des Forschungsverbundes gewählt worden.


Prof. Dr. med. C.-W. Wallesch
Prof. Dr. med. C.-W. Wallesch
 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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