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2016 bringt Rentensteigerung

12.10.2015

BDH begrüßt Rentenentwicklung

Gute Nachrichten für deutsche Rentner: Im kommenden Jahr werden die Renten in Deutschland zum 1. Juli 2016 um voraussichtlich 4,5 Prozent steigen. Das berichtete das Bundesarbeitsministerium. Der Durchschnittsrentner erhält damit ab Mitte 2016 eine monatliche Rentenerhöhung von etwa 60 Euro. Möglich macht diese Entwicklung die außergewöhnlich gute Konjunkturlage.

„Im Kampf gegen die in Deutschland spürbare Altersarmut ist es von zentraler Bedeutung, dass nach Jahren der Lohnzurückhaltung nun auch das reale Lohnniveau deutlich anzieht. Der Mut, die positive Arbeitsmarktlage in Greifbares für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer umzumünzen, schlägt sich endlich in der Rentenentwicklung nieder“, so Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation. Die Durststrecke jahrelanger Lohnzurückhaltung habe erhebliche Kaufkraftlücken in den Portemonnaies der Rentnergeneration hinterlassen und die ältere Generation in Teilen wirtschaftlich abgehängt, so Müller, die eine Stabilisierung der Rentenpolitik für die kommenden Jahre anmahnt: „Ich warne davor, angesichts der guten Lage der Rentenversicherung, zu diesem Zeitpunkt mit öffentlichkeitswirksamen Forderungen nach Beitragssenkungen Politik zu machen. Wir befinden uns an einem Punkt in der Rentenpolitik, an dem es zur Ehrlichkeit gehört, auf die bald schon deutlich steigende Zahl der Rentenbezieher hinzuweisen und die Rentenversicherung auf ein sicheres Fundament zu stellen. Wenn wir den Kampf gegen Altersarmut gewinnen wollen, darf das Rentenniveau nicht weiter absinken. Ohne ökonomische Anstrengungen wird dies allerdings nicht zu stemmen sein.“

Derzeit beziehen mehr als 20 Millionen Menschen in Deutschland Rentenleistungen. Die Deutsche Rentenversicherung verfügt aktuell über ein Finanzpolster von 31,8 Milliarden Euro, was einer 1,65-fachen Monatsrücklage entspricht und ein Absenken des Rentenbeitrags im kommenden Jahr erforderlich machte. Aus dem Arbeitsministerium hieß es allerdings, dass die zur Beitragssenkung zu überschreitende Marke von 1,5 Monatsrücklagen wohl in Kürze unterschritten würde, Beitragskürzungen daher nicht möglich seien.

BDH begrüßt Rentenentwicklung

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Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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