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Mehr Gerechtigkeit wagen

21.10.2016

BDH fordert effektivere Umverteilungspolitik

Der jüngste WSI-Verteilungsbericht der Hans-Böckler-Stiftung weist auf eine wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland hin. Deutschland benötige eine wirksamere Verteilungspolitik, um zu verhindern, dass soziale Teilhabe zum Privileg einer immer weiter schrumpfenden Zahl wird, findet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

„Deutschland wird seiner wachsenden Gerechtigkeitslücke nicht Herr. Der jüngste WSI-Verteilungsbericht der Hans-Böckler-Stiftung unterstreicht die Reihe bedenklicher Meldungen über steigende Armutsquoten im Bundesgebiet. Es wäre zielführend, den bevorstehenden Bundestagswahlkampf zu nutzen und Fragen der sozialen Gerechtigkeit zu thematisieren und Maßnahmen einer effektiven Umverteilungspolitik zu treffen. Im Kern muss es darum gehen, die drängendsten Stellschrauben in der Sozialpolitik so zu bedienen, dass der ärmere Teil der Bevölkerung dies auch in der Geldbörse spürt. Eine wachsende Zahl von Familien wartet auf effektive Lösungen für bezahlbaren Wohnraum, der nur über eine deutliche Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus entstehen kann. Hier den Hebel anzusetzen, wäre effektiv und nachhaltig wirksam. Im Kampf gegen Kinderarmut sollte neben einer Kindergrundsicherung vor allem die Bildungsgerechtigkeit zum Leitbild der Politik ausgerufen werden. Ein wirtschaftlich starkes Land wie Deutschland darf nicht zulassen, dass die Gesellschaft ökonomisch weiter auseinanderdriftet und letzten Endes der Geldbeutel der Eltern über Erfolg und Misserfolg der Kinder entscheidet. Unsere Gesellschaft muss ihre soziale Durchlässigkeit kritisch prüfen und faire Startchancen für Jedermann sicherstellen.“

BDH fordert effektivere Umverteilungspolitik

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Lievelingsweg 125, 53119 Bonn
Telefon 02 28 / 9 69 84 - 0
Telefax 02 28 / 9 69 84 - 99
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Internet www.bdh-reha.de
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Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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