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Lebensleistungsrente

09.03.2016

Lebensleistungsrente kann Gerechtigkeitslücke schließen

Der BDH Bundesverband Rehabilitation schließt sich im Kampf gegen Altersarmut der Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) an und fordert die Einführung einer Lebensleistungsrente.

„Unsere Gesellschaft driftet ökonomisch auf gefährliche Weise auseinander. Gebrochene Erwerbsbiografien, Teilzeitarbeit und Leiharbeit lassen das Fundament unseres Sozialstaats spürbar erodieren. Millionen Betroffenen droht Altersarmut“, warnt die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller. Präventive Rentenpolitik müsse diese unakzeptable Gerechtigkeitslücke schließen und dafür sorgen, dass das Rentenalter nicht zur Horrorvorstellung von Millionen Menschen in Deutschland werde, die zwar hart gearbeitet hätten, aber Opfer einer Rentenpolitik würden, die eine Umverteilung von oben nach unten scheue wie der Teufel das Weihwasser, so Müller. „Ein weiteres Abschmelzen des Rentenniveaus muss unbedingt verhindert werden. Das könnte die Einführung einer solidarischen und steuerfinanzierten Lebensleistungsrente, die Phasen der Erwerbslosigkeit, Angehörigenpflege und Kindererziehung bei der Rentenermittlung anerkennt, flankieren und im Kampf gegen Altersarmut im unteren Lohnsegment positive Wirkung entfalten. Wir begrüßen daher auch die Pläne der Bundesregierung, dieses Thema in Kürze mit Leben füllen zu wollen und 2017 erste Schritte in diese Richtung zu gehen.“

Lebensleistungsrente kann Gerechtigkeitslücke schließen

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Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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