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Rente und Erwerb

04.10.2016

Ruhestand bleibt für viele Theorie

Die wirtschaftliche Situation zwingt eine wachsende Zahl von Rentenbeziehern zur Erwerbstätigkeit. Dazu erklärt die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V., Ilse Müller:

„Wer den boomenden Arbeitsmarkt kritiklos und undifferenziert als Lösung unserer sozialen Probleme feiert, verkennt die strukturellen Probleme prekärer Beschäftigung und zu geringer Rentenbezüge. Die Beschäftigungslage unter Älteren zeigt: Altersarmut ist weder eine abstrakte Größe, noch ist es eine politische Leerformel. Für immer mehr Rentnerinnen und Rentner ist Altersarmut Realität, die sie über den Ruhestand hinaus zur Erwerbstätigkeit zwingt. Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass etwa zwei von fünf erwerbstätigen Rentnern auf zusätzliches Einkommen existenziell angewiesen ist. Dies ist unakzeptabel und kann für die Politik nur zweierlei bedeuten: Erstens ist es höchste Zeit das Grundsicherungsniveau dem tatsächlichen Geldbedarf anzupassen und dabei im Besonderen steigende Mieten und Energiekosten zu berücksichtigen. Als zweite Sofortmaßnahme muss es gelingen, ein weiteres Absinken des Rentenniveaus zu stoppen. Moderate Beitragssteigerungen sind unvermeidlich. Die Politik muss dies offen kommunizieren, um das Vertrauen in die umlagefinanzierte Rentensystematik zu stärken und nicht als unehrlich wahrgenommen zu werden.“

Ruhestand bleibt für viele Theorie

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Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

 
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