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Vortrag von Hans-Peter Durst

Als „Hero de Janeiro“ ging er nach seiner Fahrt zu Olympiagold mit abgebrochenem Sattel im Einzelzeitfahren bei den Paralympics 2016 in Rio in die Sportgeschichte ein, zwei Tage später holte Hans-Peter Durst auch noch die Goldmedaille im Straßenrennen.

Hans-Peter Durst auf der Strecke. Foto: Roland Weihrauch (dpa)zoom
Hans-Peter Durst auf der Strecke. Foto: Roland Weihrauch (dpa)

Nun war der Ausnahmeathlet, der nach einem unverschuldeten schweren Autounfall 1994, seit dem er unter Gleichgewichtsstörungen und eingeschränkter Koordination leidet, zum Paracycling kam, zur Regeneration und Rehabilitation in der BDH-Klinik Elzach, wo er im bis auf den letzten Platz besetzten Konferenzsaal der Klinik über die „Goldenen Momente von Rio“ berichtete.
Geschäftsführer Daniel Charlton und der Ärztliche Direktor der BDH-Klinik Elzach, Prof. Claus-W. Wallesch hießen Durst, der seit 24 Jahren selbst Mitglied des BDH Bundesverband Rehabilitation, des Trägers der Klinik ist, willkommen. Auch Roland Tibi, Bürgermeister von Elzach, eines ausgewiesenen Paracycling-Mekkas, hatte es sich nicht nehmen lassen, den Olympiasieger und sechsfachen Weltmeister persönlich zu begrüßen.
Die Zuhörer, unter ihnen viele, auch schwerbetroffene Patienten der Klinik erlebten eine spannende Stunde, packende Filmaufnahmen und einen Olympiasieger zum Anfassen, der seine Goldmedaillen im Publikum von Hand zu Hand gehen ließ.
Wie fühlt sich ein Doppel-Olypiasieger? „Ich bin immer noch im Freude-Modus, dieses herrliche Gefühl möchte ich auch gar nicht so schnell verblassen lassen“, bekannte Durst, um im selben Atemzug die Teamleistung, die seinen Triumph erst möglich gemacht hat, hervorzuheben. Immer wieder betonte Durst die Teamarbeit von Betreuern, Ärzten, Phyiotherapeuten, Technikern und das hervorragende Miteinander der Athletinnen und Athleten im deutschen Paracycling-Team, das insgesamt acht Goldmedaillen mit nach Hause nahm.
Ein Vorbild? Hans Peter Durst sieht sich „nicht als Vorbild, sondern als Mutmacher“. Diese Botschaft kam an: Durst hinterließ sichtlichen Eindruck bei den Zuhörern, insbesondere den Patientinnen und Patienten. Entsprechend viele gemeinsame Fotos wurden nach der Veranstaltung mit dem Radsportler geschossen.
Übrigens: neben anderen hervorragenden Athleten ist auch Hans-Peter-Durst bei der Wahl als „Sportler des Jahres“ in der Kategorie „Behindertensportler/in“ nominiert. Unter www.nrw-sportlerdesjahres.de kann man bis zum 1. Dezember noch abstimmen!

Hans-Peter Durst (Mitte) mit Geschäftsführer Daniel Charlton (li.) und dem Elzacher Bürgermeister Roland Tibi (re.)zoom
Hans-Peter Durst (Mitte) mit Geschäftsführer Daniel Charlton (li.) und dem Elzacher Bürgermeister Roland Tibi (re.)
 
 
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