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Verstärkung der Hygienekommission an der BDH-Klinik Elzach

Das deutsche Rechtssystem kennt kein einheitliches Hygienerecht. Vielmehr sind die geltenden Hygienevorschriften in der Krankenhausgesetzgebung der Länder geregelt, die detaillierte Hygieneverordnungen erlassen können, was in Baden-Württemberg mit der Krankenhaushygieneverordnung vom Dezember 2010 auch umgesetzt wurde, die im Juli 2012 durch die "Verordnung über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen"(MedHygVO) abgelöst worden ist.
An der BDH-Klinik Elzach stellt seither eine Hygienekommision, der unter anderem der Ärztliche Direktor, der Geschäftsführer und die Pflegedienstleitung angehören, in enger Kooperation mit externen und internen Fachkräften für Krankenhaushygiene die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Hygiene nach dem neuesten Stand der Wissenschaft sicher.

Unsere Mitarbeiterin Claudia Ganz schloss vor kurzem ihre einjährige Weiterbildung zur staatlich anerkannten Hygienefachkraft nach dem durch das Robert-Koch-Institut erarbeiteten Curriculum ab. 18 Wochen theoretischer Unterricht im Landesgesundheitsamt im Stuttgart vermittelten neben Grundlagen der Krankenhaushygiene auch Fächer wie Krankenhausbetriebsorganisation, sozialwissenschaftliche Grundlagen oder Mikrobiologie. In 30 Wochen Praktikum in Krankenhäusern und einem Labor wurde das Gelernte in die Tat umgesetzt. Schließlich stand für Claudia Ganz noch eine Facharbeit („Aufbereitung von Bronchoskop und Laryngoskop in der BDH Klinik Elzach“) auf der Agenda.

Claudia Ganz verstärkt nun die Hygienekommission der BDH-Klinik Elzach und hilft mit, Mitarbeiter für diesen so wichtigen Bereich zu sensibilisieren. Denn nur so lassen sich Infektionen, Gesundheitsgefährdungen und erhebliche Mehrkosten vermeiden. An der BDH-Klinik Elzach sind alle hygienebezogenen Maßnahmen und Vorschriften bis ins Kleinste in detaillierten Standards geregelt, deren Kenntnis, Umsetzung und Einhaltung ständig überprüft wird.

Dies gilt auch den Umgang mit den Keimen, die als „Krankenhauskeime“ bekannt sind, wie beispielsweise MRSA oder ESBL. Durch strikte Beachtung von Hygieneregeln, allen voran die Händehygiene und individuelle Barrieremaßnahmen wie das Tragen spezieller Schutzkleidung wird die Ausbreitung dieser Keime wirksam verhindern während durch andere Maßnahmen wie spezielle Waschungen die Keimzahl bei den betroffenen Patienten verringert wird, so dass die normale Standortflora den Keim vollends eliminieren kann. Schulungen zum sinnvollen und gezielten Einsatz von Antibiotika tragen ebenfalls dazu bei, die von vielen Experten weltweit mit Sorge betrachtete allgemeine Resistenzentwicklung der Keime zu verlangsamen.

Claudia Ganz demonstriert hygienische Händedesinfektionzoom
Claudia Ganz demonstriert hygienische Händedesinfektion
 
 
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