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Gwendolyn Hättig ist Pflegeinstruktorin Bobath/BIKA

"Ein langer Weg, der sich gelohnt hat“, zog Gwendolyn Hättig bei einer Feierstunde anlässlich ihres Abschlusses zur Pflegeinstruktorin Bobath/BIKA Bilanz. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit knapp 20 Jahren an der BDH-Klinik Elzach tätig, ist damit eine von derzeit nur 13 Pflegeinstruktoren Bobath/BIKA in ganz Deutschland und berechtigt, zertifizierte Bobathgrundkurse für Pflegende zu geben.

Gwendolyn Hättig bei der Arbeit mit einem Patienten
Gwendolyn Hättig bei der Arbeit mit einem Patienten

Hättig begann 2004 ihre Ausbildung bei der BIKA (Bobathiniative für Kranken- und Altenpflege) und schloss sie mit der Prüfung bei Werner Münz, Bobath-Advanced Instructor IBITA und Harry Wolpert Pflegeinstruktor Bobath/ BIKA, jetzt ab. Gwendolyn Hättig dankte beiden für die jahrelange Begleitung und die menschliche wie fachliche Unterstützung.
Das nach dem Ehepaar Karel und Berta Bobath benannte Konzept ist eines der international renommiertesten Verfahren zur Aktivierung von Menschen nach zentraler Hirnschädigung. Es wird in verschiedenen therapeutischen und pflegetherapeutischen Kontexten eingesetzt. Was ist für Hättig das Besondere an Bobath? „Jede Handlung mit dem Patienten kann und soll in eine therapeutische umgewandelt werden“, erklärt sie. „Die Arbeit 'am Patienten' gibt es streng genommen nicht mehr, ich arbeite immer gemeinsam mit dem Patienten an seinen Zielen. Das sofortige Feedback, das ich so bekomme, ist für mich ungemein motivierend.“
Auch persönlich empfindet die Pflegeinstruktorin die Ausbildung als Gewinn: „Der Weg war lang, hat aber mein Leben, beruflich wie privat, sehr bereichert und verändert. Da ich den Patienten ganz anders bewege, andere Möglichkeiten der Kommunikation kennen gelernt habe und unter Pflegetherapie etwas anderes als Selbsthilfetraining sehe, gibt mir jeder Kontakt mit meinem Patienten so viel, dass ich noch mehr Motivation zum Arbeiten habe.“

Gwendolyn Hättig bedankte sich ausdrücklich bei ihren Kollegen aus der Klinik für die langjährige Unterstützung und Förderung, insbesondere beim damaligen Chefarzt der Klinik Dr. Hagel und der stellvertretenden Pflegedienstleitung Elisabeth Müller, von denen entscheidende Impulse, die Ausbildung zu beginnen, ausgegangen seien, bei Pflegedienstleiter Jürgen Muser sowie bei der Klinikleitung der BDH-Klinik Elzach, Daniel Charlton und Prof. Claus-W. Wallesch. Daniel Charlton ließ es sich nicht nehmen, Gwendolyn Hättig persönlich zu gratulieren und ihr Engagement zu würdigen. Gerade in Arbeitsfeldern wie der neurologischen Rehabilitation und der neurologischen Frührehabilitation, die in raschem Umbruch begriffen sind, sei, was heute noch gängige Praxis ist, morgen bereits überholt. Durch ihre hohe Qualifikation repräsentiere Hättig das Konzept des lebenslangen Lernens, dem die Klinik seit 1999 mit einem eigenen Fortbildungsprogramm Rechnung trage, überaus überzeugend.

Die Prüfer Werner Münz und Harry Wolpert überreichen die Urkundezoom
Die Prüfer Werner Münz und Harry Wolpert überreichen die Urkunde
Weggefährten und Klinikleitung gratulieren herzlichzoom
Weggefährten und Klinikleitung gratulieren herzlich
 
 
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