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Neue Therapieform an der BDH-Klinik Elzach

In den 1980er Jahren waren Slacklines noch eine Freizeitbeschäftigung für Kletterer an Regentagen. Um die Jahrtausendwende wurde Slacklining zum Megatrend unter vielen Jugendlichen.
Mittlerweile haben die Balancierspanngurte auch erfolgreich ihren Weg in Therapiepraxen und Rehabilitationseinrichtungen gefunden.
Auch die BDH-Klinik Elzach bietet, wie viele andere orthopädische und neurologische Therapiezentren auch, Slacklinetherapie an. 

Slackline

Bei zentralen Schädigungen, bei der die Sensibilität in all ihren Qualitäten herabgesetzt oder stark reduziert sein kann, wirkt die Slackline fordernd und fördernd.
Die fehlende Kraft der Muskulatur und deren koordinativen und zielgerichteten Einsatz im Alltag, wie das Gehen, Stehen oder nach etwas greifen, werden geschult.
Slacklining schult das Gleichgewicht, die Gleichgewichtsreaktionen und die Ausdauer und Belastbarkeit.
Die so wichtige Rumpfstabilität, die ebenfalls bei einer zentralen Schädigung in Mitleidenschaft gezogen sein kann, kann durch die Anwendung gestärkt und gezielt trainiert werden und fördert im hohen Maß die Balance –die Grundlage für fast alle täglichen Aktivitäten des Menschen.

Slackline wird im Rahmen von Gruppenaktivitäten aber auch, wenn möglich, in Einzelsitzungen angewendet.
Viele unserer Patienten benötigen anfangs noch große personelle Hilfe, aber diese wird schrittweise reduziert. Slackline –oder im Volksmund das „Bandlaufen“- ist selbsterklärend.
Wer ist nicht in seinem Leben schon über irgendetwas balanciert?
Viele der Patienten finden nach der ersten Anwendung sehr großen Spaß daran es wieder zu versuchen. Übrigens: wir Therapeuten auch.

Slacklinezoom
 
 
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