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Ministerin Birgit Hesse übergibt den Fördermittelbescheid für den Erweiterungsbau der BDH-Klinik Greifswald

Der Bedarf an Frührehabilitation ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Um diesem Mehrbedarf gerecht zu werden, begann die BDH-Klinik Greifswald bereits in 2013 mit der Planung eines Erweiterungsbaus. Die Baumaßnahmen werden 34 neue Betten für die Patientenversorgung schaffen. Am 12.06.2015 überreichte Frau Ministerin Hesse den Fördermittelbescheid über 7 Mio.€ der Klinikleitung. Die Klinik selbst wird in den Erweiterungsbau ebenfalls ca. 7 Mio.€ investieren. Um den Anbau zu realisieren muss allerdings zunächst ein Teil des Gebäudes abgetrennt werden. Die Maßnahmen werden Anfang August beginnen. Es ist geplant, dass bis Ende 2016 der Erweiterungsbau abgeschlossen ist, so dass ab Mitte 2017 die neuen Betten für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen werden.

Die BDH-Klinik Greifswald steht für kompetente und patientenorientierte Behandlung schwerst schädelhirngeschädigter und querschnittgelähmter Patienten und kranken Akutpatienten mit frührehabilitativem Versorgungsbedarf. Die BDH-Klinik Greifswald verfügt auf drei Akut-Stationen über 66 Betten, davon 8 Beatmungsplätze auf einer Intensivstation. Für die anschließende Rehabilitation stehen 90 Betten auf weiteren vier Stationen und eine Tagesklinik mit 22 Plätzen zur Verfügung. Patienten können somit noch in der Akutphase, auch beatmungspflichtig, zur Frührehabilitation aufgenommen werden. Zusätzlich zu Patienten der Behandlungsschwerpunkte der Klinik (Neurologie und Querschnittlähmung) können nach Absprache auch Patienten mit anderen Diagnosen zur Frührehabilitation in der BDH-Klinik Greifswald behandelt werden.

Bei der Patientenbehandlung lautet das Motto der Klinik: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Auf den Akut-Stationen und im Reha-Bereich arbeiten Experten aus medizinischen, pflegerischen und den unterschiedlichen therapeutischen Fachgebieten eng zusammen, um ein bestmögliches Ergebnis für die Gesundheit der Patienten zu erzielen. Regelmäßig finden interdisziplinäre Teambesprechungen statt, in denen der Verlauf und die weiteren Ziele der Behandlung diskutiert und besprochen werden. Während der Behandlung trägt der Arzt die Verantwortung, ist Koordinator aller therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen und zentraler Ansprechpartner in Bezug auf die medizinische Behandlung und Überwachung. Die verschiedenen therapeutischen Disziplinen werden individuell nach den Bedürfnissen der Patienten abgestimmt. Die Pflegemitarbeiter/innen haben ebenfalls einen intensiven, aktivierenden, fördernden und individuellen Kontakt zum Patienten, um dessen Selbstständigkeit zu fördern.

MInisterin Birgit Hesse überreicht den Fördermittelbescheid an Ulrich Enste
MInisterin Birgit Hesse überreicht den Fördermittelbescheid an Ulrich Enste
beim Rundgang durch die Klinik
beim Rundgang durch die Klinik
Beate Genkel zeigt Ministerin Birgit Hesse die Bedienung des Deckenlifters
Beate Genkel zeigt Ministerin Birgit Hesse die Bedienung des Deckenlifters
 
 
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